(Dieser Beitrag enthält Werbung für tiptoi create) War das bei Euch als Kind auch so? Wenn man sich früher in der Familie etwas sagen wollte, schrieb man einen Zettel und legte ihn auf den Küchentisch. Ich war lange vor Erfindung des Handys Kind und die Kommunikation per Zettel war bei uns eine ganz normale Sache.
Meine Mutter liebte Zettel generell. Sie schrieb sich Notizen und legte mir nette Nachrichten in die Brotbüchse, sogar noch als ich mit 25 nach den Ferien zur Uni zurückfuhr. Ich habe das von ihr – wie öde für meinen Mann, wenn ich für jeden Klimbim eine Nachricht ins Handy tippe. Ich lege noch oft einen Zettel in die Küche, nur wird der bei uns nicht immer wahrgenommen, weil man halt doch häufiger elektronisch kommuniziert.
Meine Tochter hat selbstverständlich noch kein Handy und ist natürlich mit gerade mal sechs Jahren auch fast nie allein in der Wohnung. Zettelchen lesen fällt ihr noch sehr schwer. Aber es gibt einfach Nachrichten, die ich ihr so oft überbringen muss, dass ich müde bin und mich selbst nicht mehr hören kann. „Gehst du bitte Hände waschen? Räumst du mal wieder dein Zimmer auf? Nimmst du bitte die Ellenbogen vom Tisch beim Essen? Kannst du bitte deinen CD-Player leiser machen?“ Ich könnte diese Reihe quasi unendlich fortsetzen….

Der neue tiptoi kann sich hören lassen!

Vor kurzem haben wir den neuen tiptoi create zum Testen bekommen. Der Stift sieht genauso aus wie der alte tiptoi-Stift, verfügt aber über eine Aufnahmefunktion und hat sich dadurch in ein völlig neues Spielzeug verwandelt. Tiptoi ist jetzt nicht nur lehrreich, sondern auch verrückt und kreativ. Wirklich toll. Kaum hat man die Sounddateien mit dem neuen, stark verbesserten Datei-Manager auf den Stift gezogen, geht die fröhliche und kreative Schlacht um Geräusche und Stimmen los. Für meine Tochter war es ein bisschen fummelig, bis sie allein aufzeichnen konnte. Die Kombination aus Knopf gedrückt halten, auf ein akustisches Signal warten und gleichzeitig überlegen, was man sagen will, fordert so ein Kinderhirn schon eine Zeit lang. Die Soundqualität ist nicht überragend, aber ausreichend, würde ich sagen. Der tiptoi create ist ja kein Karaoke-Wettbewerb. Natürlich kann man mit dem neuen Stift immer noch alle „alten“ Bücher und Spiele bedienen. Sehr schön und durchdacht!

tiptoi create statt Zettelchen

Warum ich bei den Zetteln anfange und dann zum tiptoi komme, wird im Folgenden klar. Im Paket mit dem Starterset lagen auch Sticker. Lustige Tierfiguren und darunter die tiptoi-Symbole für „Einschalten“, „Aufzeichnen“ und „Abspielen“ einzeln verklebbar: Das hat mich auf eine Idee gebracht. Ich klebte Tiere an besonders präsente Stellen in unserer Wohnung. Die Symbole darunter machen deutlich, dass man einen Stift zum Anhören braucht. Das plötzliche Auftauchen der Aufkleber würde mit Sicherheit dafür sorgen, dass sowohl mein Mann als auch meine Tochter neugierig werden.
Die Tür vom Kinderzimmer ist ab sofort mit einer Ziege verziert, die wechselnde Botschaften zu überbringen hat.

Und an der Haustür überbringt ein niedlicher Esel Nachrichten an meinen Mann. Der Esel ist meist freundlich, aber manchmal hat er Stress – wie ich auch.

Ich spielte schon mit dem Gedanken, die ganze Wohnung mit Botschaften zu versehen. Das Schweinchen an die Schublade zu kleben, wo immer nur alles hineingeworfen wird zum Beispiel. Oder der sehr unfreundlich aussehende Löwe, der meine Familie nach ihrer aktuellen Laune befragen könnte. Eines Abends entdeckte ich an der Kühlschranktür ein Stinktier. Dass jetzt niemand die Frage aufbringt, was ich nachts am Kühlschrank möchte. Wasser trinken natürlich. SONST NICHTS!
In Windeseile war der tiptoi rausgekramt und ich lauschte der lieblichen Überraschung, die meine Tochter mir gemacht hat:

Nun. Mit den eigenen Waffen geschlagen. Ich stelle mir in solchen Situationen gerne vor, wie viel Gegenwind ich bekommen werde, wenn Frau Tochter in der Pubertät ist. Aber gut, solange das alles wie jetzt mit einer Prise Humor geschieht, können wir alle zufrieden sein.

Der tiptoi create wird uns den Winter über so manche fröhliche Stunde schenken. Die Spiele machen wirklich viel Freude. Schlechtes Wetter kann uns die Laune nicht verderben. Da lachen doch die Hühner!