(Dieser Beitrag enthält Werbung) Monopoly gehört zu den Klassikern der Brettspiele und wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von Elisabeth Magie, genannt Lizzie, in den USA entwickelt. 1904 meldete sie das Patent auf ihr damals noch „The Landlords Game“ genanntes Spiel an. Der heutige Markeninhaber ist Parker Brothers, eine Tochterfirma des Spieleverlages Hasbro. Laut Hasbro gehört Monolpoly zu den weltweit erfolgreichsten Brettspielen. Es wird in 37 Sprachen und in über 103 Ländern verkauft. Neben den vielen Länderausgaben gibt es viele Spezialeditionen, aus Schokolade oder eine Luxusvariante mit Häusern aus Gold. Mutti Katharina und Tochter Anja (9) haben das Spiel getestet.

Name: Monopoly   ★   Verlag: Parker Brothers/Hasbro   ★   Alter: ab 8   ★   Spieler: ab 2   ★   Preis: ab 19€

Für wen ist Monopoly gedacht?

Monopoly ist eigentlich für jeden Gesellschaftsspiel-Fan, der Klassiker liebt, keine Angst vor dem Versagen hat und keine davor, auch mal auf den Putz zu hauen.

Monopoly Versionen

Der Unterwasserkäse, wie viele Kinder sagen 😉

Ziel ist es, ein Grundstücksimperium aufzubauen und die anderen Mitspieler in die Zahlungsunfähigkeit zu treiben. Man kauft deshalb möglichst viele der 22 Straßen und bebaut sie. Zusätzlich gibt es vier Bahnhöfe und ein Elektrizitäts- und ein Wasserwerk. Diese kann man zwar nicht bebauen, trotzdem werfen die Immobilien teils recht hohe Mieten ab, vor allem, wenn man mehrere Objekte besitzt.

Besitzt man die Straßen und Gebäude, kann man von jedem Mitspieler, der dort nach dem Würfeln landet, festgesetzte Mieten verlangen.

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Zelda!

Diese Mieten erhöhen sich teils drastisch, wenn man auf den Straßen Häuser oder Hotels baut.Es gibt 40 Felder, zwei Häufchen mit Ereignis- und Gemeinschaftskarten, die man ziehen muss, wenn man auf bestimmten Feldern landet. Sie beinhalten Strafzahlungen oder Glücksgewinne –  je nachdem. Auch ein Gefängnis und das „Los“ (ein Feld, das beim Überqueren Geld abwirft) sind wichtige Felder.

Gespielt wird mit zwei Würfeln, Spielfiguren und grünen Häuschen für gebaute Häuser sowie roten größeren Häuschen für gebaute Hotels.Generell gilt: Durch die Würfel ist das Spiel zufallsbasiert. Aber viele Entscheidungen, wie das Bauen und den Ankauf der Gebäude und Straßen geben dem Ganzen auch eine strategische Komponente.

Bewegung K

Kompakt für die Reise

Macht Monopoly Spaß?

Das sagt Mutti: Das Spiel macht sagenhaften Spaß, und ich kann verstehen, dass es seit Jahrzehnten so ein Erfolg ist. Man lernt den Spekulanten und Kapitalisten in sich selbst kennen und kann spielerisch ausloten, wie weit man es mit seinem Grundbesitz und ein wenig Glück bringen kann und wie geschickt man beim Kaufen und Bauen ist.

Das ist nämlich nicht so einfach, wie es klingt. Manche Straßen sind sehr günstig (Badstraße), manche sehr teuer (Schlossallee). Allerdings kann man mit zwei Hotels in der billigen Badstraße ebenfalls saftig hohe Mieten erzielen. Und die Hotels dort zu bauen ist nicht teuer! Das sind dann so die Feinheiten des Spiels. Das muss man alles erst lernen. Je öfter man Monopoly spielt, umso besser wird man.

Wenn man nicht gerade Würfelpech hat, denn oft ist nur der Würfel der Glücksmacher. Der Spieler selbst muss nur zur richtigen Gelegenheit zugreifen – bloß keine Chance verpassen! Das Spiel treibt den Adrenalinspiegel ganz schön hoch.

Es weckt eine unersättliche Gier in mir, soviel kann ich sagen. Denn manchmal freue ich mich sogar, wenn ich meine eigenen Kinder in den Ruin treibe und meine Geldschätze zähle… Es hat schon einige Zoffereien nach so einem Monopoly-Abend gegeben.

Das sagt das Anja (9): Ich mag Monopoly, aber ich mag es eigentlich nur richtig gerne, wenn ich am Gewinnen bin. Ich versuche immer, die roten, gelben und blauen Straßen zu bekommen und dann noch Geld für Häuser übrig zu haben.

Ich kann mich aber auch wahnsinnig aufregen bei diesem Spiel und habe auch schon mal das ganze Brett leer gefegt, als mich Mutti komplett ausgenommen hat und ich gar kein Geld mehr hatte. Ich habe dann versucht, mir hintenrum etwas von der Bank zu leihen. Ich hätte sogar einen Schuldschein gemalt. Aber das war nicht erlaubt. Man braucht auf jeden Fall gute Nerven für das Spiel.

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Für Profis!

Woran erinnert es?

Monopoly ist ja eigentlich der Klassiker, von daher war es bei seiner Erfindung 1904 wirklich brandneu. Inzwischen gibt es aber Strategiespiele, die an Monopoly erinnern. Ein Tipp: Wer zu oft Monopoly gespielt hat, der könnte mal zum modernen „Machi Koro“ wechseln. Hier wird jeder Spieler zu einem Bürgermeister und probiert, Gebäude in seiner Stadt zu bauen. Das nötige Geld verdient der Spieler bei „Machi Koro“ durch Verbesserungen an der städtischen Infrastruktur (anders als bei Monopoly kann man hier Gemeinsinn entwickeln!). Bei Machi Koro kann man so seine Stadt selbst weiter Voranbringen.

Wie sicher ist Monopoly?

Man kann sich mit den Figuren bewerfen oder jemandem den Pappkarton auf den Kopf hauen. Das Spiel kann – das bestätigten alle Befragten – sehr aggressiv machen, vor allem, wenn man am Verlieren ist. Hier zeigt sich, wer wirklich gute Nerven hat. Eine echte Verletzungsgefahr besteht allerdings nicht wirklich.

Kann man bei Monopoly etwas lernen?

Oh ja. Den eigenen Charakter und seine Untiefen kann man mit Monopoly prima ausloten. Man lernt sich ein bisschen besser kennen – vor allem in einer (gespielten) finanziellen Notsituation. Wer wird zum gierigen Scheffler, wem tut der ärmere Mitspieler leid, wer kauft aus Raffgier gleich alles auf, wer kann strategisch denken und wer schafft es, auch einer Pechsträhne etwas abzugewinnen?

Allerdings: Monopoly ist und bleibt ein Glücksspiel und wer hier gewinnt, der ist nicht wirklich ein Immobilien-Fuchs. Auch wenn er sich kurzzeitig genau so fühlt.

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Sehr hübsch, oder?

Hier gibt es noch Informationen zu anderen Monopoly Versionen

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Letzte Aktualisierung der Produkte am: 26.08.2019 / Produktbilder von der Amazon Product Advertising API

Elternwertung

Elternwertung: Für die unglaubliche Spannung, die sich bei „Monopoly“ immer wieder aufbaut und für den riesigen Unterhaltungswert vergebe ich fünf Kekse und ziehe einen für die sehr leicht entfesselte Raffgier (die mir hinterher oft peinlich ist) wieder ab.

Wertung

Kinderwertung: (Anja, 6 jahre alt) Ich gebe fünf Kekse, weil Monopoly so ein aufregendes Spiel ist und weil ich die Idee mit dem Straßen kaufen und Häuser bauen wirklich toll finde. Man kann so schön einen Erwachsenen spielen und sich erfolgreich fühlen – wenn man gewinnt!

Kinderwertung

Produktbeschreibung des Herstellers: Monopoly, das erfolgreichste Brettspiel der Welt! Das kennt doch jeder! Nicht unbedingt, denn seit D-Mark Zeiten hat sich so manches verändert auf dem Spielbrett, das mit Badstraße und Schlossallee zum bekanntesten Finanzplatz des Globus wurde. Auch in der aktuellsten Classic-Edition geht es weiter darum, als Immobilienhai auf den bekannten Straßenzügen seine Mitspieler in den Bankrott zu treiben. Das richtige Gespür für geschickte Investitionen und Spekulationen ist also gefordert, wenn Grundstücke gekauft, Mieten kassiert und Häuser und Hotels gebaut werden.