schwimmen lernen

Schwimmen lernen ist in vielen Familien ein großes Thema. Der Sommer hat uns fest im Griff und die Badesaison ist im vollen Gange. Was gibt es auch Schöneres als mit den Kindern im kühlen Nass baden zu gehen.

Damit man den Badespaß aber so richtig genießen kann, ist es super, wenn die Kinder schwimmen können. Aber wie und wann sollen Kinder schwimmen lernen? Bei uns in der Region erhalten die Kinder in der 3. Klasse Schwimmunterricht in der Schule und absolvieren dort ihr Seepferdchen und weitere Schwimmstufen. Ich persönlich finde das sehr spät. Da sind die Kinder schon acht, neun und manche zehn Jahre alt. Je älter die Kinder, desto mehr Angst baut sich auf.

Meine Kinder fingen alle mit Schwimmflügeln an zu schwimmen:

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Mehr nicht. Manchmal erlebe ich Kinder, mit Flügel, Ring UND Gurt. Da frage ich mich, wie diese Kinder überhaupt noch ein Gefühl für Wasser erleben sollen. Als Eltern standen wir natürlich immer dabei und hielten die Kinder fest. Nach und nach wurden sie mit den Flügeln sicherer und schwammen schnell alleine umher.

Ganz wichtig: Auch mit Schwimmflügeln oder einem Ring, dürfen Nichtschwimmer nicht unbeaufsichtigt im Wasser sein. Die Eltern sollten sich immer in Griffweite aufhalten. Kleine Kinder sinken auch in flachem Wasser sofort unter die Oberfläche und ertrinken innerhalb von zwanzig Sekunden. Das ist NICHTS, wenn man durch das Wasser noch zum Kind schwimmen oder gehen muss. Ertrinken ist die häufigste Todesursache bei Kindern.

Schwimmen lernen- es gibt verschiedene Methoden

In vielen Schwimmkursen lernen die Kinder völlig ohne Schwimmhilfe. Das Kind hält sich mit den Schwimmbewegungen über Wasser und neben dem Kind geht der Schwimmlehrer mit einer Stange. Das sieht zwar ein bißchen aus, wie der sprichwörtliche Esel, der eine Karotte vor die Nase gehalten bekommt, aber es leuchtet ein. Ohne Schwimmhilfen bekommt das Kind sehr viel schneller ein Gefühl dafür, was zu tun ist und wie sich das Wasser verhält.

Eine Schwimmhilfe, die diesem Trend folgt ist das Schlori Schwimmkissen. Auftrieb und Unterstützung lassen sich stufenlos dosieren:

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Das Selbstbewusstsein im Wasser steigt mit zunehmender Sicherheit und so gab es immer mal wieder Momente, wo wir die Flügel abnahmen und die Kinder im Wasser „schweben“ ließen. Auf den Rücken legen und entspannen. Erst als genügend Selbstvertrauen in sich und dem Nass herrschte, haben wir unsere Kinder zur Schwimmschule angemeldet.

Schwimmen lernen in der Schwimmschule ist super!

Viele Eltern kennen das Problem, dass sich die Kinder wenn Mama und Papa etwas erklären, gerne quer stellen. Dann und nicht nur dann, sollte man eine Schwimmschule besuchen. Ein Kind das richtig Schwimmen lernt, hat sein Leben lang einen Vorteil und die Eltern müssen sich nicht streiten, sondern können lieber Spaß im Wasser haben! Folgende Abzeichen gibt es auf dem Weg zum sicheren Schwimmer zu erlangen:

Das Seepferdchen:

  • Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen
  • Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser

Das Seepferdchen ist die erste Schwimmstufe, die erreicht werden kann. Die Kinder können sich selbst retten und zum Beispiel bei einem Sturz in den Pool im Urlaub an den Rand zurück schwimmen. Von richtigem Schwimmen ist jedoch noch nicht zu sprechen.

Jugendschwimmabzeichen Bronze

  • Sprung vom Beckenrand und mindestens 200 m Schwimmen in höchstens 15 Minuten
  • Herausholen eines Gegenstandes aus ca. 2 m tiefem Wasser
  • Sprung aus 1 m Höhe
  • Kenntnis der Baderegeln

Mit Erreichen dieses Abzeichens kann das Kind schon kleinere Strecken sicher schwimmen.

Einen Geheimtipp, wie Kinder schnell und sicher schwimmen können, gibt es nicht. Positives bestärken, frühes Fördern mit viiiiel Spaß dabei, sind wohl die wichtigsten Faktoren. Und natürlich Eltern, die Spaß am Wasser haben und immer wieder mit ihren Kindern zum baden gehen.

Wenn ihr eine ausführliche Kaufberatung zu Schwimmhilfen und aufblasbaren Schwimminseln lesen wollt, hier geht es entlang!