Sagaland, der Klassiker von Ravensburger wurde auf Herz und Nieren getestet von Kristin und ihrer Tochter Matilda:

Da ich aus Thüringen komme, kenne ich den Klassiker „Sagaland“ aus meiner Kindheit nicht. Mein Mann dagegen, ein echter Münchner, war begeistert als ich mit dem Spiel nach Hause kam. „Woah Sagaland, das hab ich schon als Kind gespielt“.

Sagaland

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OK, dann mal los…

Man steht zu Beginn im Dorf und muss versuchen zum Schloss des Königs zu kommen. Den Weg durch den Wald erwürfelt man sich mit 2 Würfeln. In diesem Wald stehen Tannenbäume, die versteckte Märchensymbole auf der Unterseite haben. Eines dieser Symbole wird vorher aufgedeckt und dieses gilt es zu finden.

Wenn man das gesuchte Tannenbäumchen gefunden hat, versucht man schnell zum Schloss zu kommen um dort als erster dem König den richtigen Ort mitzuteilen. Wer 3 Fundorte aufgedeckt hat, ist der Gewinner.

Für wen ist Sagaland gedacht?

Die Spielregeln sind relativ einfach und der Aufbau geht sehr schnell. Es ist ein ideales Spiel für zwischendurch, wenn man nicht groß was aufbauen will. Nach 2 Runden hattten wir allerdings keine Lust mehr.

Das Spiel wird ab 6 Jahre empfohlen. Da man mit 2 Würfeln ziehen muss und in verschiedene Richtungen gehen kann, d.h. die verschiedenen Möglichkeiten verstehen muss und es doch recht lange dauert, sollten die Kinder schon mind. 5 Jahre sein.

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Das sagt Mama Kristin: Ich fand das Spiel ganz ok. Ich bin nicht so der Würfelspielfan. Mir war es etwas zu langweilig. Was es interessant macht, ist, dass man keine vorgegebene Richtung gibt. Man kann in jede Richtung ziehen. Wenn man das Bäumchen mit dem richtigen Symbol entdeckt hat, muss man möglichst unauffällig Richtung Schloss ziehen um den anderen nicht zu verraten, wo es ist. Es war lustig zu beobachten, wie meine 6- jährige Tochter versucht hat, sich nicht anmerken zu lassen, wenn sie dasrichtige Bäumchen aufgespürt hat.

Das sagt Matilda (6): Wenn mir langweilig ist, spiele ich gern Sagaland. Es ist toll, dass man sich zu einem Baum wünschen kann, wenn man zwei gleiche Würfel hat. Und weil ich mir besonders gut merken kann, wo welches Bild ist, gewinne ich meistens.

Woran erinnert Sagaland?

Es ist eine Mischung aus „Memory“ und „Mensch ärgere dich nicht“. Man muss sich die Symbole unter den Tannen merken. Das würfeln und herauswerfen der anderen Spieler, wenn man auf ihr Feld kommt, erinnert an Mensch ärgere dich nicht.

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Elternwertung

Elternwertung: Sagaland ist ganz ok. Das Spielbrett ist nett gemacht und man kann das Spiel durchaus erweitern, in dem man im Anschluss z.B. eines der gesuchten Märchen vorliest. Das Spiel an sich fand ich nicht besonders spannend. Es ist relativ langwierig, vor allem, wenn man vor dem Schloss auf und ab gehen muss und nicht rein kommt, weil man nicht die passende Zahl würfelt. Wenn man dann auch noch rausgeschmissen und zurück ins Dorf geschickt wird, gerät die Laune ins Wanken. Aber 1, 2 Runden sind schon auszuhalten, wenn es dem Kind so viel Spaß macht.

Wertung

Kinderwertung: Ich mag das Spiel. Die Märchenkarten sind sehr schön. Ich kann mir die Bilder unter den Bäumen gut merken. Besser als meine Mama oder mein Papa. Doof ist, wenn ich rausgeschmissen werde. Das mag ich gar nicht. Und die Spielfiguren sehen langweilig aus. Dadurch, dass man in viele verschiedene Richtungen gehen kann, hab ich manchmal auch schon geschummelt und niemand hats gemerkt. Hihi, das ist lustig.

Kinderwertung