Playmobil_space

(Anzeige) Playmobil Space ist was für Jungs? Weit gefehlt! Unsere Tochter war noch nie ein typisches Mädchen. Einhörner, Prinzessinnen, rosa Kleidchen … überhaupt jedes Kleidchen … nicht mit ihr! Ab den ersten Lebensjahren gab es eine große Faszination für wilde Spiele, gefährliche Tiere, die Feuerwehr und Maschinen. Schon mit drei Jahren korrigierte mich das Kind, wenn ich versehentlich zu einem Radlader Bagger sagte. Nun.

Dinos sind mehr was für Kinder

Dann kam erst mal ein sehr gründlicher Einstieg in das Thema Dinos. Mehrere Jahre besuchten wir jeden Dinopark, kauften jede, wirklich JEDE Dinofigur auf dem Markt und spielten ausgiebig mit den wilden Urzeitmonstern. Der Berufswunsch war klar: Meine Tochter wollte Paläontologin werden, also Dinoforscherin. Ich dachte mir, dass das kein so viel besserer Berufswunsch wäre als Prinzessin, aber ich war dabei. Vor einigen Wochen brachte ich ihr ein extragruseliges Dino-T-Shirt aus der Stadt mit und wurde enttäuscht. „Mama, Dinos sind doch eher was für Kinder.

Ich bin schon sechs Jahre alt!

Ich bin schon sechs Jahre alt und ich weiß jetzt, was ich werden will: Astronautin!“ Dann folgte ein ausführlicher Bericht über Alexander Gerst, Die Sendung mit der Maus und Raketen. Sie wusste Details von Mondflügen zu erzählen und wie das Klo auf der ISS funktioniert. Ich war wirklich überrascht aber auch sehr erleichtert, dass ich nicht mehr diese unfassbar komplizierten Dinosaurier-Namen üben musste.

Der Besuch im Planetarium – ein echtes Highlight in der Astronautenausbildung

Am Wochenende besuchten wir sofort die Supernova-Ausstellung im ESO Supernova Planetarium und Visitor Centre in Garching bei München.  Dort gab es unfassbar spannende Eindrücke des Weltraums zu bestaunen. Die Kuppel des Planetariums misst 14 Meter im Durchmesser.

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Über dem Besucher der Show öffnet sich tatsächlich das Weltall. Wahnsinn. Wir machten eine Expedition durch unser Sonnensystem. Die angeschlossene Ausstellung erklärt wunderbar die bekannten Zusammenhänge unseres Weltraums und reißt auch die vielen noch unerforschten Fragen an! Meine Tochter war unfassbar begeistert und informierte sich über alles, was so eine kleine Astronautin wissen muss.

Es ist einfach zu erraten, was dieses Jahr auf ihrem Wunschzettel steht:

  1. ein Flug in einer Mondrakete
  2. ein Nachmittag mit Alexander Gerst bei ihr im Hort
  3. die Playmobil Space Mars-Station
  4. die Playmobil Space Mars-Rakete mit Startrampe
  5. das Playmobil Space Galaxy Polizei-Gefängnis
  6. das Playmobil Space Mondfahrzeug

Ich befürchte, einige dieser Wünsche werden wir nicht erfüllen können. Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass Alexander Gerst die Cheesecake-Cookies von Frau Keks gerne essen würde. Private Raumfahrt ist mittlerweile möglich, wird aber sehr wahrscheinlich das Familienbudget sprengen. Aber ganz ehrlich, im Kinderzimmer wird der Zauber der Raumfahrt dieses Jahr entstehen. Die ganze Familie tut sich zusammen, um der Kleinen ihre Erstausstattung zu kaufen.

Das sind aber auch tolle Produkte. Folgendes konnte ich herausfinden, ohne schon jetzt vor Weihnachten die Kartons zu öffnen:

Die Playmobil Space Mars Station:

Das ist ein wirklich großes Ding. Wahnsinnig detailliert gebaut und mit Licht- sowie Toneffekten! Das Dach ist abnehmbar, damit man mit den Astronauten auch innen gut spielen kann.

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Die Playmobil Space Mars Rakete:

Die Rakete hat eine richtige Startrampe und ist voll ausgestattet. Sie verfügt über eine Kapsel, die an die Mars-Station angedockt werden kann!

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Das Playmobil Space Mondfahrzeug:

Das ist offen wie ein Trike und kommt mit einem Astronauten im Raumanzug!

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Das Playmobil Space Polizei Gefängnis:

Mein absoluter Liebling! Es sieht ein bisschen aus wie der Transporter zum Beamen auf der Enterprise. Eine beleuchtete Kapsel quasi. Natürlich hat meine Tochter keine Ahnung von der Enterprise und ich bin mir sicher, sie wird auf dem Mars Verbrecher fangen. Oder Weltraumpiraten. Was denn auch sonst?

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Ich habe ein bisschen Angst vor dem Heiligen Abend. Gott sei Dank steht auf den Playmobil-Verpackungen immer, wie lange der Aufbau dauert. Für die großen Sets werden jeweils 90 Minuten veranschlagt. Jetzt könnten wir das natürlich vorher ohne Kind aufbauen – aber das Bauen macht einfach besonders viel Spaß. Ich sehe uns schon alle vor dem Weihnachtsbaum liegen. 😉

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