plastik im Kinderzimmer

Plastik im Kinderzimmer vermeiden, nachhaltiges Spielzeug kaufen, nicht jedem Kinderwunsch nachgeben. Meine Vorsätze lesen sich vorbildlich, oder? Ich sage Euch, es ist nicht einfach.

Heute war ich mit meiner Tochter beim Discounter, da gibt es gerade Plastikmüll-Sammelfiguren zu jedem Einkauf. Die Werbung für diesen Emoji- Kram hatte die Kleine schon lange gesehen und seit Wochen führten wir bei jedem Plakat das selbe Gespräch. Über Plastik, darüber das wir nicht mehr Ü-Eier und Plastikmist kaufen wollen, der schon mit der Absicht Müll zu werden produziert wurde. Wir haben immer wieder drüber gesprochen, ich war geduldig und klang wie eine tibetanische Gebetsmühle. Natürlich zählte ich immer wieder die Beispiele auf, wo ich verzichte und mein Leben verkompliziere um Plastikmüll zu vermeiden. Bei jedem Gespräch nickte das Kind am Ende und war irgendwie einverstanden.

Plastik im KInderzimmer
Überraschungseier gibt es auf der ganzen Welt. Überall kann man die Figuren und den Müll finden. Nach dem Auspacken sind die Sachen schon langweilig. Ich finde das schlimm!

Täglich grüßt das Murmeltier, wir schaffen es nicht die Figürchen abzuhaken

Heute also auf dem Weg zum Discounter, waren diese dämlichen Sammelfiguren wieder Thema. Sie wußte etwas anderes für sich heraus zu verhandeln, alles schien gut. 🙂 Bis zur Kasse. Da hob die Kassiererin ganz selbstverständlich die Box mit den Figürchen hoch und bot sie meiner Tochter an. Ich wollte eigentlich in diesem Moment nur meine Ruhe, bin erkältet, der Kopf brummt, was macht schon so eine Figur? Aber dann wurde mir klar, dass ich mich total unglaubwürdig mache und das wir auf diese Art niemals in unserem Kinderzimmer etwas ändern werden. Ich lehnte also die Figur dankend ab. Die Kassiererin fragte mehrfach nach und ich musste laut erklären, das meine Tochter die nicht haben darf, weil das Plastikmüll ist. Das es sinnlos ist, sie nie damit spielen wird und wir die Figuren in 14 Tagen wegwerfen, weil sie dann uninteressant sind und so weiter.

Ja, ich habe das dann noch mit allen netten alten Ladys hinter mir an der Kasse geklärt und dem Mamis aus der Schlange an der nächsten Kasse. Es war ein Spießrutenlauf und ich bin eine Hexe.

Plastik im Kinderzimmer: Der Werkstoff ist nicht das Hauptproblem

Ich habe mich auf die Suche nach Sammelfigürchen und so Kleingedöhns gemacht, das nicht aus Plastik ist beziehungsweise nachhaltig produziert. Es gibt nicht wirklich etwas kindertaugliches oder wirklich sehr klassische, teure Ökosachen für kleine Mäuse. Das könnte ich mir selbst dann nicht leisten, wenn meine Tochter das wollen würde 😉 Aber ich habe herausbekommen, dass man diese Emojis vom Discounter auch virtuell per App sammeln kann. Außerdem gibt es Ausmalbilder zum Download.

Aber das Plastik im Kinderzimmer ist gar nicht mein Problem. Ich finde Spielzeug aus Kunststoff das lange hält, wie LEGO oder Playmobil wunderbar. Ich finde nur diese Sachen, die als Müll geboren wurden, wie Kinderüberraschung oder auf Kinderheften so schlimm. Das ist noch sinnloser als jede überflüssige Plastikverpackung. Also habe ich beschlossen, meiner Tochter ab und zu mal wieder ein Schleichtier zu schenken, die werden bespielt und gehen nie kaputt. Ich kaufe die auf dem Flohmarkt, aber die gibt es natürlich auch neu:

Plastik im KInderzimmer

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Oder ein nettes kleines Buch, wie dieses hier:

Plastik im Kinderzimmer

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Ach ja und wir besorgen uns einen Setzkasten für das Kinderzimmer. Ab sofort werden Steine gesammelt und angemalt. Ich denke das wird der großen Sammelleidenschaft meiner Tochter auch gut tun!

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