Warum wir Muttispielt machen

Immer mal wieder taucht diese Frage auf: Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Portal rund um das Thema „Spaß für Kinder“ zu machen und ist das für Erwachsene wirklich interessant? Dazu möchte ich Euch heute etwas erzählen und bei der Gelegenheit unser Team vorstellen.

Warum ausgerechnet Spielwaren und Kinderkram?

Wie es zu der Muttispielt-Idee kam, ist eine sehr persönliche Geschichte. Ich bin erst mit 42 Jahren Mutter geworden. In einem Alter, in dem die meisten Dinge aus der Kindheit fast schon vergessen scheinen. Als ich dann also ziemlich überraschend doch noch Mutter wurde, stand ich plötzlich vor einem völlig neuen Leben.

Neben vielen anderen Dingen hat mich vor allem erstaunt, wie viel Entertainment so ein Kind braucht. Ich habe keine Ahnung, welche Vorstellung ich von Kinderspielen hatte. Wahrscheinlich gar keine. Aber mir wurde schnell klar: Prägend für die Kindheit eines Menschen sind neben Familie und Umfeld Themen und Gegenstände, mit denen ein Kind aufwächst. Kinder spielen den ganzen Tag, das ist quasi ihr Job. Mit der Zeit erinnerte ich mich immer mehr an Spielsachen und Spiele meiner Kindheit – alles war wieder da: die Petzi-Bär-Bücher, die Matchbox-Autos und sogar die Schallplatten von der Schwarzen Sieben, die ich so sehr geliebt hatte.

Was gibt es also Wichtigeres für Eltern als die Freizeitbeschäftigung der Kinder?

Das muss man sich mal überlegen. Welches Potential ist darin enthalten, für die Förderung von Kindern, welche Einflußfaktoren gibt es, die auch negativ wirken können und wo lauern diese Gefahren? Das ist ein riesiges Feld… und ich halte das für so wichtig wie gesundes Essen und gute Schulbildung! Diese Überlegung war Grund genug für mich, Muttispielt ins Leben zu rufen.

Muttispielt

Für alte Klischees braucht niemand eine Muttispielt Redaktion

Uns Redakteuren ist wichtig, dass wir bei Muttispielt nicht auf Klischees herumreiten. Wir wollen ja genau dafür da sein, genau hinzuschauen und abzuwägen:

  • Nicht jedes Holzspielzeug ist gut und Plastik mit Sound und Licht ist nicht grundsätzlich immer schlecht.
  • Längst nicht jeder Aufenthalt an der frischen Luft ist besser, als ein Spiel am Bildschirm.
  • Das was Eltern an Spielzeug nervt, ist nicht immer schlecht für die Entwicklung des Kindes.
  • Bei jeder Gelegenheit „nicht so viel Spielzeug für die Kinder“ zu rufen und gleichzeitig 100 Paar Schuhe für Mutti im Schrank zu haben, passt nicht zu einer Erziehung auf Augenhöhe. Wir leben im Überfluss und müssen daher klug konsumieren.
  • Sich über nerviges Spielzeug zu beschweren und sich zugleich nicht mit wirklich den Interessen der Kinder auseinanderzusetzen, ist für mein Gefühl auch eher krumm. Darum versuchen wir bei Muttispielt gute Alternativen für nervigen Kram zu zeigen.

Gemeinsam Zeit verbringen und miteinander spielen

Muttispielt

Wir möchten Eltern dazu anregen, sich möglichst intensiv mit ihren Kindern zu beschäftigen und gemeinsam zu spielen.

Dies gilt besonders für elektronische Spiele und Filme. Nicht weil es schlecht wäre, sich generell damit zu beschäftigen, sondern weil unsere Kinder damit so einfach zu bespaßen sind und es uns nicht so leicht auffällt, wenn etwas nicht passt.

Aber auch mit allen anderen Spielwaren und Büchern ist eine gemeinsame Zeit besonders schön. Die herrlichen Erinnerungen, die wir an Spiele-Nachmittage mit unseren Eltern haben, an selbst gehäkelte Barbiekleidchen und wie Opa sich immer geärgert hat, wenn er kein Würfelglück hatte – solche Erinnerungen sollen unsere Kinder auch ins Erwachsenenalter mitnehmen können. Das ist Geborgenheit und echte Kindheit. Gemeinsam mit den Eltern „Zeit verplempern“, einfach nur weil es Spaß macht. Drinnen, draußen und manchmal auch vor der Glotze. Entschleunigung für die Eltern und eine Grundlage für selbstbewusste, fröhliche Kinder, die eines Tages hoffentlich großartige Erwachsene werden.

Warum wir Produkte testen

Kinder wollen ständig irgendwas. In unserer Überfluss-Welt ist es schwierig, sich für nachweislich gute Produkte zu entscheiden. Darum verfügen wir über ein großes Netzwerk an Eltern, die bereit sind, mit ihren Kindern Produkte zu testen. Für einen Kauf ist das viel wertvoller, als eine Produktrezension auf einem Shopping-Portal. Wir kaufen manche Produkte, andere bekommen wir von Industriepartnern zur Verfügung gestellt. Für einige Beiträge erhalten wir ein Honorar. Häufig schreiben wir auch über Sachen, die unsere Kinder sowieso haben.

Was uns wichtig ist: Wir lassen unsere Wertungen nicht kaufen. Wenn ein Produkt Mist ist, dann sagen wir das auch. Die meisten Tests fallen allerdings positiv aus, wir nehmen aber auch nicht alles an…

Die Bewertung der Tests erfolgt in Keksen. Weil wir Kekse lieben und weil es für die Kinder am einfachsten nachvollziehbar ist.

Das Muttispielt Team

Neben den vielen Test-Eltern, haben wir einige Redakteure, die immer wieder als Autor auftauchen. Die möchte ich Euch heute kurz vorstellen:

Claudia Aust (Redaktion Food und Produkttests)

Claudia ist einfach wunderbar. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Schwerin. Ich finde Claudia aber nicht nur toll, weil sie so gut backen kann. Sie beschäftigt sich auch viel mit ihren Kindern. Gebacken wird zum Beispiel immer gemeinsam. Claudia hat einfach einen Plan, was bei Kindern so alles angesagt ist. Darüber hinaus ist sie so herrlich begeisterungsfähig. Ich bekomme häufig Nachrichten von ihr, die mich mit Informationen zu neuen Spielsachen versorgen, die sie genau so toll findet wie ihre Kinder.

Sie hat den wichtigen Blick einer Mehrfachmutti und wenn es etwas zu Testen gibt, ist sie vorne mit dabei. Bei Claudia wird gebastelt, gelacht und im Garten getobt. Durch ihr Engagement in Schule und Kindergarten ist sie mit vielen Eltern vernetzt und deshalb mit ihrem Gefühl häufig näher an unseren Lesern als der Rest der Redaktion.

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David Rosenberger (Produkttests)

David ist Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Er hat bei Muttispielt mal darüber geschrieben, dass er eigentlich selbst das größte Spielkind daheim ist. Was für eine schöne Voraussetzung, um bei uns heimisch zu werden.

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Sandra Reinfeld

Sandra ist ein Spielzeugfreak. Wie gut, dass sie zwei Söhne hat. Sonst säße sie alleine im Spielzeugladen und würde alle Produkte bestaunen und auf Dauer sicher irgendwie auffallen. Sandra und ihre Familie leben in der Nähe von München. Auf dem Bild sieht man natürlich nicht Sandra, aber dieser Kaufmannsladen steht mitten in ihrem Wohnzimmer. Das erzählt viel über sie, oder?

Muttispielt

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Sabrina Hermes (Redaktion Kinderbücher)

Sabrina hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von München. Die große Liebe von Sabrina und ihren Kindern sind Bücher. Immer wenn sie Gelegenheit hat, schreibt sie für uns ein paar Beiträge über besonders schöne Exemplare.

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Stephanie Gädicke

Stephanie schreibt hauptberuflich. Sage ihr ein Thema und sie liefert einen guten Text, den Google auch findet. Stephanie bereichert die Redaktion mit großartigen Themenvorschlägen und ist eine kleine Recherchequeen. Uns fällt ja auch nicht alles einfach so zu. Auch Steffi ist Mutter, hat zwei Töchter und lebt mit ihrer Familie in München.

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Games und Brote für ALLE!

Daniel Schäfer (Redaktion Videospiele)

Daniel ist unser Mann für Videospiele. Ein Fachmann, durch und durch. Nicht nur für Videospiele, mit eigener Webseite und Schnick und Schnack, sondern auch für Butterbrote. Ja das klingt komisch, aber Daniel betreibt einen Videoblog zum Thema Butterbrote. Wir würden gerne öfter was von Daniel auf Muttispielt lesen, aber bei dem Arbeitspensum freuen wir uns einfach über jeden Beitrag. Ihr auch- Daniels Artikel gehören zu den meistgelesenen auf Muttispielt. Ist so.

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Foto: Jörg Koch

Anke Brinkmann

Ich schreibe die meisten Beiträge, hier im Muttispielt-Büro in München, wo ich (nebenan) mit Mann und Kind lebe. Mein Büro ist ein Traum für Kinder, überall stapeln sich Kartons mit Spielsachen und Büchern. Als Mutter ist es manchmal ein Albtraum, weil ich ständig erklären muss, warum nicht alle Sachen in das zehn Quadratmeter große Kinderzimmer meiner Tochter wandern können… 😉 Ansonsten freue ich mich ganz persönlich über jeden neuen Fan bei Facebook oder Instagram. Ihr unterstützt uns total, wenn ihr dort dabei seid und aktiver Teil der Community seid!