fischertechnik kettenreaktion

(Anzeige) Kettenreaktion fischertechnik- ADVANCED Funny Machines – für Physiker und solche die es werden wollen 😉 Wie viele andere Eltern haben wir eine kleine Wissenschaftlerin zuhause. Ganz im Ernst, das naturwissenschaftliche Interesse meiner Tochter zeigte sich schon sehr früh. Während andere kleine Mädchen mit ihren Puppen spielten, machte meine Tochter Experimente. Ihr erstes Experiment werde ich nicht so schnell vergessen. Sie versuchte jeden Morgen einen Staudamm zu bauen, mit der teuren Bio- Kinderzahnpasta in ihrem Waschbecken. Der kleinen Physikerin auf die Schliche gekommen bin ich, weil sie in zehn Wochen fünf Tuben Zahnpasta verbraucht hat. Da war sie vier Jahre alt. Nun.

Die Kinder wachsen, mit ihnen der Anspruch an die Experimente

Mittlerweile hat die kleine Dame mit sechs Jahren ihr erstes Schuljahr hinter sich und eines ist geblieben. Die Neugier. Wir haben ihr einen echten Laborkittel gekauft und die diversen Experimente in geregelte Bahnen gelenkt. Manchmal müssen wir auch abwinken, zum Beispiel als sie dieses Kettenreaktionsexperiment von ihrem besten Freund Bert nachmachen wollte.

Wie soll man das zuhause machen, ohne riesen Aufwand? Ach ja, Spinnen mögen wir auch nicht besonders gerne… 😉 Als Notbehelf haben wir aus Dominosteinen viele Kettenreaktionen gebaut und bewundert. Doch jetzt sind wir auf ein wirklich tolles Produkt gestoßen. Von fischertechnik gibt es jetzt in der Reihe Advanced funny machines eine großartige Kettenreaktion zum Aufbauen.

kettenreaktion fischertechnik
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Nicht zu einfach aber auch schaffbar. Das ist fischertechnik

Eines haben die Spielzeuge von fischertechnik gemeinsam… sie sind echt anspruchsvoll zu Bauen. Das klingt erstmal negativ, aber bei uns zuhause ist das genau richtig. Was zu einfach ist, fliegt nämlich nach kurzer Zeit in die Ecke. Wenn etwas echt kniffelig ist und Mama oder Papa gefragt sind, beim Aufbau dann ist es richtig interessant! Die Advanced funny machines – Kettenreaktion hat eine Altersempfehlung ab 7 Jahren und trifft damit den Punkt. Im Anschluss lest ihr den Test von David und seinem Sohn Joshua (11)

Advanced funny machines von fischertechnik: Der Elterntest

Auch wenn ich mich selbst als technikbegeistert bezeichnen würde, ist fischertechnik in meiner Kindheit fast gänzlich an mir vorbei gegangen. Das dürfte wohl daran gelegen haben, dass es zumindest in meinem damaligen Freundeskreis einfach nicht verbreitet oder bekannt war. Ich erinnere mich lediglich daran, dass Bekannte von uns einige Teile besaßen. Da aber keine Anleitung vorhanden war und auch viele Teile des Sets fehlten konnte ich damit nichts anfangen. Und wie Kinder eben so sind, wurde das System eben als uninteressant eingestuft. Meine Liebe galt zu diesen Zeitpunkt zudem auch schon den Klemmbausteinen des Marktführers in diesem Sektor. Spätere Sets die sogar mit dem Heimcomputer gekoppelt werden konnten erregten zwar kurzzeitig meine Aufmerksamkeit, waren allerdings weit außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.

Nach all den Jahren ist dies nun also wirklich das erste komplette Set von fischertechnik welches ich in den Händen halte. Und ich muss sagen, dass ich ziemlich neugierig war. Schließlich musste es ja einen triftigen Grund geben warum sich das Produkt nach über 50 Jahren auf dem hart umkämpften Markt stets behaupten kann. Während andere Hersteller immer mehr Wert auf detailgetreue Optik und dementsprechend spezielle Bausteine legen, geht fischertechnik einen anderen Weg. Hier liegt der Fokus immer noch ganz klar auf der Technik und deren Funktionsweise. Somit bleibt der Aspekt des spielerischen Lernens wesentlich besser erhalten als bei anderen Systemen. Auch wenn die fertigen Modelle dadurch optisch natürlich bei Weitem nicht so viel her geben als die anderer Hersteller.

advanced funny machines

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Im Speziellen haben wir uns das Funny Machines Set aus der Advanced Serie vorgenommen. Dieses beinhaltet drei verschiedene Modelle die alle auf Kettenreaktionen basieren. Im Prinzip handelt es sich dabei um sogenannte Rube-Goldberg-Maschinen. Also Apparate die einen eigentlich einfachen Vorgang durch viele, teils komplexe, Zwischenschritte unnötig verkomplizieren, aber dennoch zum gewünschten Resultat führen. Wer sich darunter nun nicht wirklich etwas vorstellen kann, wird unter dem Begriff auf den allgemein bekannten Videoplattformen schnell fündig.
Aber genug der Theorie, schließlich geht es hier immer noch um Spielzeug, dessen Aufbau und natürlich den Spaßfaktor.

Die Sortierung der Bauteile könnte besser sein, oder die Beutel beschriftet

Nachdem wir den Karton geöffnet haben, bot sich zunächst ein bekanntes Bild. Viele Einzelteile, die nochmals in kleine Plastikbeutel unterteilt waren. Dazu noch die Grundplatten und natürlich eine Anleitung. Etwas stutzig machte mich die Tatsache, dass die Beutel nicht beschriftet waren.

Hier schwante mir bereits, dass das nichts gutes heißen kann. Leider stellte sich diese Sorge direkt nach dem Aufschlagen der Anleitung als begründet heraus. Denn falls die Teile nach irgendeinem System in die Tütchen verpackt wurden, so hat sich mir selbiges leider nicht erschlossen. Unterm Strich bedeutete dies, dass man während des Bauens oftmals Teile suchen muss.

Vorsortieren ist ratsam

Hier empfiehlt es sich, bevor man loslegt am besten eine eigene Vorsortierung vorzunehmen. Zum Beispiel nach Größe, Farbe oder Art der Bauteile. Denn bei über 300 Steinen kann es schon mal zu Verwechslungen kommen. Veteranen dürften hiermit wohl weniger Probleme haben, aber für mich als Neuling war das erst mal gewöhnungsbedürftig. Vor allem, dass die Anleitung zwar anzeigt welche Teile für den aktuellen Bauschritt nötig sind, allerdings ist die Perspektive manchmal ungünstig gewählt. Dadurch war für mich manchmal nicht direkt ersichtlich welches Teil benötigt wird. Beschäftigt man sich allerdings eine Weile damit, kommt man recht schnell in einem Fluss oder weiß, dass zum Beispiel Steine mit einem Winkel einen Aufdruck mit dessen Steigung haben.

Der Junior konnte besser bauen als der Papa 🙂

Wie Eingangs erwähnt, ich komme aus dem Bereich der Klemmbausteine und da gewöhnt man sich über die Jahrzehnte einfach an deren System. Hier musste ich mich erst mal neu einfinden. Dennoch hätte ich mir hier eine klarere Struktur gewünscht. Was ich beim Bauen allerdings bemerkt habe, war, dass mein Junior mit dem System wesentlich besser und schneller zurecht kam als ich. Auch wenn ihm der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler unterlaufen ist. Und so habe ich den Aufbau eher ihm überlassen. Mir blieb der Part des Bereitstellens der benötigten Steine und der einen oder anderen Erklärung über die Funktionsweise des angewendeten Mechanismus.

Der pädagogische Wert und der Lerneffekt sind wirklich hoch

Denn im Gegensatz zu vielem modernem Spielzeug setzt dieses Sets rein auf Mechanik und Kinetik. Was im ersten Moment eventuell veraltet klingen mag, hat für mich nicht nur einen hohen pädagogischen Wert, sondern auch der Lerneffekt ist sehr groß. Es ist nämlich kein abstrakter Kasten, der auf Knopfdruck macht was man will. Man muss alles selbst zusammensetzen und sieht direkt wie es funktioniert. Es ist also möglich direkt am Modell nachzuvollziehen warum und wie etwas passiert.

Advanced funny machines sind ein gewöhliches Bauspielzeug!

Zusammen mit dem bereits erwähnten schlichten Design reduziert fischertechnik sein Produkt also darauf etwas klar und verständlich zu vermitteln. Man mag der Meinung sein, dass dies in der heutigen digitalen Zeit nicht mehr nötig ist. Natürlich kann dies durchaus zutreffen, allerdings teile ich diesen Standpunkt nicht. Es ist meines Erachtens nach immer gut den Kern der Dinge zu verstehen, um auch komplexere Sachverhalte erfassen zu können. Allerdings möchte ich hier nicht zu weit ausschweifen, dass würde den Rahmen sprengen und wäre eher Thema für einen eigenständigen Beitrag. Somit sei an dieser Stelle gesagt, dass dieses Set das Kind 4.0 eventuell langweilen könnten, weil sie an andere Systeme gewöhnt sind.

Viele Zwischenschritte garantieren schnelle Erfolgserlebnisse

Apropos Langeweile. Etwas, dass mir beim Aufbau sehr gut gefallen hat, waren die Zwischenschritte. Bei vielen Systemen ist es so, dass man teilweise stundenlang baut und erst am Schluss eben ein Erfolgserlebnis hat, oder sieht ob das Ganze überhaupt funktioniert.  Hier hat fischertechnik tolle Funktionstests für zwischendurch eingebaut. Die Sets werden so zusammengebaut, dass man einen fertigen Teilabschnitt direkt testen kann. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Kindern auch während des Aufbaus schon immer mal ein Erfolgserlebnis haben, es ist auch für uns Erwachsene einfacher den Bau einzuteilen. Während der Aufbau der großen Sets schon mal einige Stunden in Anspruch nimmt, kann man so mit dem Sprössling vorab festlegen, dass man eben nur bis zu einem dieser Punkte baut. Das macht es planbarer und das Kind kann trotzdem schon sehen und testen was bisher zusammengebaut wurde.

Advanced funny machines- eine Mischung aus Kugelbahn, Physikstunde und Experimentierkasten

Nachdem man sein Modell fertig gestellt hat kann man es nun
in vollem Umfang testen. Hierbei steht wieder die Funktion und der “Aha-Effekt“
im Vordergrund. Im Prinzip könnte man die Modelle in diesem Set als Mischung
aus Kugelbahn, Experimentierkasten und Physikstunde betrachten. Wer auf fesche
Modelle setzt mit denen die Kinder danach Abenteuer in ihrer Fantasiewelt
bestreiten können, der sollt sich anderweitig umsehen. Hier geht es tatsächlich
darum spielerisch Wissen und Grundlagen zu vermitteln. Das klingt jetzt
trockenere als es ist, aber dennoch sollte der Nachwuchs schon eine gewisse
Neigung zur Technik und Neugierde mit sich bringen. Denn hat man die Sets erst
mal aufgebaut steht der eigenen Kreativität und Experimentierfreude natürlich
nichts mehr im Weg.

Das sagen Vater und Sohn zum Bauerlebnis:

Das sagt  Papa: „Ich
bin zugegebener Maßen etwas zwiegespalten. Mir gefällt das Funny Machines Set
von fischertechnik im Prinzip und seinem Aufbau schon sehr gut. Ohne große
Ablenkung und unnötige Extras kann der Nachwuchs hier einen Einblick in die
Grundlagen der Technik erhalten. Die Qualität der Bauteile ist hoch und die
Modelle sind gut durchdacht. Allerdings könnten die Anleitung und die
Sortierung der Teile verbessert werden. Nichts desto trotz hat es mir als
Technik-Fan Spaß gemacht das Modell aufzubauen und auch zu testen.“

Das sagt Joshua (11): „Mir gefällt das Set sehr gut. Man
kann alle Funktionen die das Set hat schon beim Aufbau sehen und verstehen.
Auch die fertigen Modelle sind witzig. Ich freue mich schon darauf mit den
Steinen eigene Experimente zu machen.“

Hier findet ihr noch einen tollen Testbericht bei MOM`s Blog

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