Carpe Diem! Nutze den Tag- Im alten Rom übernehmen die Spieler die Rollen von Patriziern und bauen ihre Stadtviertel zu einträchtigen Siedlungen aus. Je besser sie ihre Siedlungen an die gestellten Aufgaben anpassen – umso mehr Punkte bekommen sie. Nach vier kurzweiligen Runden entscheidet sich dann welcher Spieler der einflussreichste Patrizier Roms ist.

Name: Carpe Diem   ★   Verlag: Ravensburger   ★   Alter: 10   ★   Spieler: 2-4   ★   Preis: 36,99 € UVP

Carpe Diem ein kurzweiliges Puzzlespiel

Bei Carpe Diem, einem strategischen Puzzlespiel ist es die Aufgabe der Spieler eine eigene Siedlung aus Bauplättchen zu errichten und durch die Erfüllung verschiedener Aufgaben möglichst viele Siegpunkte einzuheimsen.  Die Spieler wetteifern dabei um passende Plättchen und die zur Verfügung stehenden Aufgaben da jede nur einmal erfüllt werden kann.

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Für wen ist das Spiel gedacht?

Nach Angabe auf dem  Spielkarton ist Carpe Diem für bis zu vier Spieler ab 10 Jahren geeignet. Da es ohne Text arbeitet sondern mit Symbolik (diese aber teilweise komplex ist) würde ich 8 bis 10 Jahre als durchaus realistisch schätzen – allerdings spricht die Thematik Kinder eher weniger an. Die Wertung meiner Kinder ist leider auch dementsprechend schlecht ausgefallen. Vielleicht finden ältere Kinder das Thema interessanter.

Das Material führt jedenfalls nicht dazu dass die Kinder den Karton aus dem Regal nehmen.  Der erste Aufbau und die Sortierung dauern auch eine Weile denn eine Menge Material will ausgestanzt und sortiert werden, da ist es gut dass schon ein paar Plastiktütchen dabei sind.  In unserem Exemplar war die Farbgebung zwar bereits verbessert (Neuauflage), es sind aber eher gedeckte Farben und die Rückseiten der Plättchen sind trotz allem schwierig zu unterscheiden (dunkles Grün gegenüber einem etwas helleren Grün).  Das Regelwerk ist verständlich und umfasst nur wenige Seiten. Als Glücksspiel würde ich Carpe Diem nicht bezeichnen, der Einfluss ist eher gering, geschicktes Platzieren seiner Plättchen und der Aufgaben führen zum Ziel – Interaktion mit den anderen Spielern ist aber eher gering, viel mehr ist man damit beschäftigt selber über seiner Siedlung zu grübeln.

Das sagen die Kinder

Das sagt Leroy (7): „Es macht mir schon Spaß zu bauen, das Punktezählen bei den Aufgaben und Karten ist aber schwer und langweilig, das hat Papa gemacht.“

Das sagt Janine (11): „Selbst wenn ich gerne puzzle finde ich das Thema einfach öde.  Und irgendwie spielt man kaum miteinander, das finde ich schade.“

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Woran erinnert Carpe Diem?

Beim ersten Aufbau und dem Regelstudium erinnert es uns sehr stark an Alhambra von Queen Games – auch hier wetteifert man um die passenden Plättchen und baut etwas. Allerdings ist Carpe Diem komplexer und deutlich umfangreicher was das Material angeht. Die begrenzte Fläche von Carpe Diem (ich kann ja nur auf meiner Karte bauen) gegenüber dem freien Bauen von Alhambra führt aber zu einer doch anderen Spielweise.

Die Eltern hatten Spaß

Papa sagt: „Selbst ich hatte manchmal Probleme zu entscheiden was ich als nächsten Zug machen soll, dafür sind die Möglichkeiten (Aufgabenkarten, Boni auf meinem Puzzlerahmen, Brunnen usw.) zum Punktesammeln einfach zu umfangreich. Aber warum ist ein Teil des Materials aus Karton (Brote), ein Teil aus Holz? Und für die vielen hellgrünen Plättchen hätte ich mir einen Beutel statt Tütchen gewünscht.“

Mama hingegen kann bei so einem Spiel gut entspannen: „Für mich ein tolles Spiel, vor allem die vielen Karten und Plättchen sorgen dafür das wir es sicher oft spielen können und jede Partie anders wird. Und während die anderen dran sind kann ich mir meinen nächsten Zug ja schon überlegen.“

Elternwertung

Elternwertung: Carpe Diem bietet viel Abwechslung, vor allem durch das umfangreiche Material. Bei der Aufmachung könnte man sicher noch einiges verbessern denn besonders ansprechend ist es nicht. In der Neuauflage wurde einiges verbessert, spielerisch jetzt wirklich eingängig.

Wertung

Kinderwertung: „Viele Dinge die wir beachten müssen, ein langweiliges Thema und auch nicht hübsch – Carpe Diem ist kein Spiel was wir aus dem Regal holen würden wenn da auch andere Spiele stehen.“

Kinderwertung

Produktbeschreibung des Herstellers: Die Spieler schlüpfen in die Rolle reicher Patrizier im alten Rom. Jeder versucht, ein einträgliches Stadtviertel aufzubauen um bei den Wertungen möglichst viele Prestigepunkte zu erzielen. Die neuartige Weise, an die einzelnen Gebäude seines Viertels zu kommen, und die variantenreiche Auslage der vielen verschiedenen Wertungskarten macht das Spiel zu einem ungewöhnlichen und sehr abwechslungsreichen Strategiespiel des Erfolgsautors Stefan Feld.